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Die erste Theaterproduktion von Xogt & Xunga waren die beiden Einakter „Da Heiratsantrag“ und „Da Saubär“ die von Gerhard Loew, nach einer Vorlage von Anton Tschechow, ins Bayrische transportiert wurden.
„Tansportiert“ und nicht nur übersetzt deshalb, weil es Gerhard Loew gelungen ist, die russische Seele mit der bayrischen zu verbinden.
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In „Da Heiratsantrag“ geht es um Peter Hupfauf (Hans Schuler), einen Hypochonder, der sich, nicht mehr ganz jung, ein Herz fasst und bei seinem Nachbarn Emmeran Zwentnsinger (Sepp Schauer) um die Hand dessen Tochter Sieglinde (Corinna Binzer) anhält.
Worum´s beim Heiraten (nicht nur in Bayern) wirklich geht, das wird ihm erst beim Gespräch mit Emmeran Zwentnsinger und nach dem Zusammentreffen mit Sieglinde so richtig bewußt.
„Da Saubär“ handelt von einem Futtermittelhändler, der seit drei Tagen unterwegs ist um bei seinen Schuldnern Zahlungsrückstände einzutreiben.
Auf dem Hof einer trauernden Witwe, die die Schulden ihres Mannes bezahlen soll, bahnt sich ein „Krieg der Geschlechter“ an.
Die Darsteller der beiden Drei-Personen-Stücke sind Corinna Binzer, Sepp Schauer und Hans Schuler.
Corinna Binzer machte in letzter Zeit durch ihre bayrische Geschichtenschreiberei aus dem beobachteten und gelebten Leben von sich reden und ihre Mitwirkung in den Komödienstadl „Die Maibaumwache“ und „Das Cäcilienwunder“.
Sepp Schauer, bekannter Volksschauspieler derzeit als „Alfons Sonnbichler“ in der erfolgreichen ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ zu sehen und anderen zahlreichen Produktionen, wie z.B. „Tatort“, „Unter Verdacht“, „München 7“ uva. und als Stammtischler in „Wer früher stirbt ist länger tot“.
Hans Schuler bekannt durch viele Film- und Fernsehproduktionen wie „Herbstmilch“, „Rama Dama“, „Cafe Meineid“, „Rosenheim Cops“, uva. Ebenfalls sitzt er in „Wer früher stirbt ist länger tot mit am Stammtisch. Er ist außerdem Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater (Brandner Kaspar, Räuber Kneissl)
Autor der beiden Komödien ist Gerhard Loew, der diese Stücke nach Anton Tschechow in Bayrische geschrieben hat. Gerhard Loew befasst sich seit seinem 25. Lebensjahr mit dem Theaterstücke-Schreiben. Die berühmte „Grattleroper“, die mit mehr als 500 Aufführungen fast schon zur Legende wurde und über die bayerischen Grenzen hinaus, bis nach Hamburg in das „Ohnesorg Theater“ hinauf, zum vielgespielten Klassiker wurde stammt ebenfalls aus seiner Feder.
Die Inszenierung des Stückes hat Marcus H. Rosenmüller übernommen, der für seinen ersten Kinofilm „Wer früher stirbt ist länger tot“ mit dem bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Beste Nachwuchsregie“ ausgezeichnet wurde. In den Kategorien „Beste Regie“ und „Bestes Drehbuch“ ist er ebenfalls für den deutschen Filmpreis nominiert. Bei dem Kinofilm „Schwere Jungs“ hat Rosenmüller ebenfalls Regie geführt.
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